Die Agria Rasseprofile zeigen, welche gesundheitlichen Probleme bei einer Hunderasse im Verhältnis zur Versicherungszeit häufiger oder seltener erfasst wurden als in der Vergleichsgruppe aller untersuchten Hunderassen.
Beim Australian Shepherd fallen insbesondere folgende Bereiche auf:
Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats
Beschwerden und Verletzungen des Bewegungsapparats wurden beim Australian Shepherd vergleichsweise häufiger erfasst als in der Gruppe aller untersuchten Hunderassen.
Achte deshalb auf mögliche Anzeichen wie Lahmheit, Steifheit oder eine nachlassende Bewegungsbereitschaft. Solche Veränderungen sollten tierärztlich abgeklärt werden.
Magen-Darm-Erkrankungen
Erbrechen und Durchfall gehören ebenfalls zu den häufigsten erfassten Behandlungsanlässen beim Australian Shepherd.
Im Vergleich zu anderen Hunderassen lagen diese Beschwerden allerdings ungefähr auf dem Niveau der Vergleichsgruppe. Sie wurden also häufig behandelt, fielen im Rassevergleich jedoch nicht besonders auf.
Epilepsie
Epilepsie wurde beim Australian Shepherd vergleichsweise häufiger erfasst als in der Vergleichsgruppe.
Wenn du einen Australian-Shepherd-Welpen kaufen möchtest, solltest du deshalb mit dem Züchter über die Gesundheit der Elterntiere und weiterer Verwandter sprechen. Auch die empfohlenen Gesundheitsuntersuchungen spielen bei der Auswahl eines verantwortungsvollen Züchters eine wichtige Rolle.