Schokolade: Eine besondere Gefahr an Weihnachten
Schokolade gehört zu den häufigsten Gefahren für Hunde in der Weihnachtszeit. Sie enthält den Stoff Theobromin, den Hunde deutlich langsamer abbauen als Menschen.
Wie gefährlich die Aufnahme ist, hängt unter anderem von der Schokoladensorte, der gefressenen Menge und dem Körpergewicht deines Hundes ab. Besonders dunkle Schokolade und Backkakao enthalten viel Theobromin.
Mögliche Symptome einer Schokoladenvergiftung sind:
Wichtig: Wenn dein Hund Schokolade gefressen hat, solltest du sofort einen Tierarzt kontaktieren – auch wenn er noch keine Symptome zeigt.
Dürfen Hunde Lebkuchen essen?
Lebkuchen ist kein geeignetes Leckerli für Hunde. Je nach Rezept können Zutaten enthalten sein, die für Hunde giftig sind, beispielsweise Schokolade, Rosinen oder Xylit.
Auch ohne diese Zutaten kann Lebkuchen durch seinen hohen Zucker- und Fettgehalt Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
Hat dein Hund Lebkuchen gefressen, prüfe möglichst die Zutaten und kontaktiere bei potenziell giftigen Bestandteilen oder unklarer Zusammensetzung umgehend einen Tierarzt.
Weihnachtsdekoration: Vorsicht vor Lametta und Geschenkbändern
Nicht nur Lebensmittel können gefährlich werden. Auch Weihnachtsdekoration birgt Risiken für neugierige Hunde.
Geschenkbänder, Paketschnüre und Lametta können beim Verschlucken zu gefährlichen Verletzungen oder einem Darmverschluss führen.
Zerbrochene Christbaumkugeln können außerdem Schnittverletzungen an Pfoten oder im Maul verursachen.
Achte deshalb darauf, dass dein Hund nicht unbeaufsichtigt mit Weihnachtsdekoration spielt. Entferne Geschenkbänder nach dem Auspacken und platziere zerbrechlichen Baumschmuck außerhalb seiner Reichweite.
Hat dein Hund eine Schnur oder Lametta verschluckt, solltest du tierärztlichen Rat einholen. Ziehe niemals selbst an einem Band, das aus dem Maul oder After herausragt.
Welche Weihnachtspflanzen sind giftig für Hunde?
Weihnachtsstern, Mistelzweige und andere festliche Pflanzen gehören für viele Menschen zur Weihnachtsdekoration. Einige können jedoch gesundheitliche Beschwerden verursachen, wenn Hunde daran knabbern.
Zu den problematischen Weihnachtspflanzen gehören:
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Weihnachtsstern: Kann insbesondere Reizungen im Maul, Speicheln und Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
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Mistel: Kann je nach Art und aufgenommener Menge gesundheitliche Beschwerden auslösen.
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Amaryllis: Enthält giftige Stoffe, die unter anderem Erbrechen und Durchfall verursachen können.
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Christrose: Enthält giftige Inhaltsstoffe und kann Magen-Darm-Beschwerden sowie weitere Vergiftungserscheinungen hervorrufen.
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Hyazinthen: Besonders die Zwiebeln können bei Aufnahme Beschwerden verursachen.
Stelle solche Pflanzen außerhalb der Reichweite deines Hundes auf. Wenn du vermutest, dass er Teile einer giftigen Pflanze gefressen hat, kontaktiere einen Tierarzt.
Kerzen und Weihnachtsbaum sicher aufstellen
Brennende Kerzen können für neugierige Hunde schnell zur Gefahr werden. Ein wedelnder Schwanz reicht manchmal aus, um eine Kerze umzuwerfen.
Stelle Kerzen deshalb immer außerhalb der Reichweite deines Hundes auf oder verwende LED-Kerzen.
Auch den Weihnachtsbaum solltest du gegen Umkippen sichern. Achte darauf, dass dein Hund nicht an Stromkabeln kaut oder Wasser aus einem Weihnachtsbaumständer trinkt, dem Zusätze beigemischt wurden.
Frostschutzmittel: Auch im Winter eine Gefahr für Hunde
In der kalten Jahreszeit können Hunde mit Frostschutzmitteln in Kontakt kommen. Einige dieser Produkte enthalten Ethylenglykol, das bereits in kleinen Mengen lebensgefährliche Vergiftungen verursachen kann.
Mögliche Symptome sind:
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Erbrechen
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Vermehrter Durst
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Unsicherer Gang
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Teilnahmslosigkeit
Eine Ethylenglykolvergiftung kann schwere Nierenschäden verursachen.
Bei Verdacht auf die Aufnahme von Frostschutzmittel musst du sofort eine Tierklinik oder einen Tierarzt kontaktieren. Warte nicht auf erste Symptome.