Behandlung
Eine vollständige Heilung ist in der Regel nicht möglich – die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität des Hundes zu verbessern.
Ziele der Behandlung:
- Reduktion der Parasitenlast
- Verbesserung der Lebensqualität
- Verlangsamung des Krankheitsverlaufs
Zur Behandlung der Leishmaniose werden häufig Medikamente wie Allopurinol, Megluminantimonat oder Miltefosin eingesetzt. Die genaue Therapie bestimmt der behandelnde Tierarzt.
Regelmäßige Blut- und Urinuntersuchungen sind wichtig, um den Therapieverlauf und die Organfunktionen zu überwachen.
Prognose
Die Prognose hängt vom Krankheitsstadium bei der Diagnose, dem Ausmaß der Organbeteiligung und dem Ansprechen auf die Behandlung ab.
Vorbeugung
Schutz vor Sandmücken
- Halsbänder oder Spot-on-Präparate mit Pyrethroiden (repellierende Wirkung)
- Aufenthalt im Freien von der Dämmerung bis zum Morgengrauen möglichst vermeiden, da Sandmücken in dieser Zeit aktiv sind.
Impfung gegen Sandmücken
In Deutschland sind aktuell zwei Impfstoffe gegen Leishmaniose zugelassen. Diese Impfstoffe verhindern nicht die Infektion, sondern die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Symptomen und das Fortschreiten der Erkrankung.
Reisehinweise
Plane den Schutz gegen Reisekrankheiten rechtzeitig vor einer geplanten Reise.
Vermeide Reisen in betroffene Regionen mit immungeschwächten Hunden.
Wann sollte ein Tierarzt aufgesucht werden?
Wenn Dein Hund aus einem Risikogebiet stammt oder dorthin gereist ist und Anzeichen wie Gewichtsverlust, Hautveränderungen oder Müdigkeit zeigt – auch lange nach dem Aufenthalt.