Häufige Symptome, auf die Du achten solltest
Manchmal ist die Nase eines Hundes etwas trockener als gewöhnlich, ohne dass dies besorgniserregend ist. Wenn das Problem jedoch anhält oder wenn der Hund noch andere Symptome oder ein gestörtes Allgemeinbefinden zeigt, sollte er von einem Tierarzt untersucht werden. Eine trockene Nase kann auch von anderen Symptomen begleitet sein, die ernst genommen werden sollten:
- Verdickte Haut, die zu Rissen und/oder Wunden führt
- Sonnenbrand bei Hunden mit hell pigmentiertem Nasenspiegel
- Eingetrocknetes Sekret oder Krusten
- Wunde oder schuppige Haut, die sich auf den Nasenrücken ausbreitet
Was kann ich selbst tun?
Lerne, was für Deinen Hund normal ist. Wie fühlt sich die Nase an, wenn er schläft, im Vergleich zu aktiven Momenten? Wenn sich eingetrocknetes Sekret auf der Nase befindet, kannst Du es mit lauwarmem Wasser oder Kochsalzlösung abwischen.
Es gibt Salben, die auf trockene Nasen aufgetragen werden können, jedoch ist dies oft von kurzer Dauer, da Hunde sich häufig über die Nase lecken. Bespreche bitte immer mit Deinem Tierarzt, bevor Du eine Behandlung zu Hause beginnst. Es ist wichtig, mögliche zugrunde liegende Krankheiten auszuschließen.
Trockene Nase tritt bei bestimmten Rassen häufiger auf
Kurznasige Rassen (brachycephale Hunde) leiden aufgrund ihrer Anatomie häufiger an trockener Nase.
Hundenase mit Sonnenbrand
Hunde mit hell pigmentierten Nasen können einen Sonnenbrand bekommen, insbesondere im Sommer, wenn die Sonne stark ist. Eine verbrannte Nase kann trocken, gerötet, empfindlich und im schlimmsten Fall rissig werden. Zum Schutz kann eine hundefreundliche Sonnencreme verwendet oder der Hund während der heißesten Tagesstunden im Schatten gehalten werden. Wenn die Nase wund wird oder nicht abheilt, sollte immer ein Tierarzt konsultiert werden.