Maine coon är en av Sveriges topp tio vanligaste kattraser.
Katzenrassen

Maine Coon – die sanfte Riesin mit wildem Aussehen

Die Maine Coon gehört zu den größten Hauskatzenrassen und ist für ihr freundliches, soziales Wesen bekannt. Mit ihrem langen, buschigen Schwanz, den auffälligen Ohren und dem dichten Fell sieht sie fast wie eine kleine Wildkatze aus. Dabei gilt die Maine Coon als anhänglich, verspielt und menschenbezogen. Erfahre alles über ihren Charakter, ihre Größe, die richtige Haltung und typische Krankheiten.

Maine Coon im Steckbrief

 

MerkmalBeschreibung
HerkunftUSA, Bundesstaat Maine
LebenserwartungHäufig etwa 12–15 Jahre
GewichtKater: ca. 6–10 kg, Katzen: ca. 4–7 kg
GrößeGroße bis sehr große Katzenrasse
FellHalblang, dicht und wetterfest
FarbenViele Farben und Muster
CharakterFreundlich, sozial, verspielt und neugierig
BesonderheitenBuschiger Schwanz, große Ohren, kräftiger Körperbau

Die Angaben zu Größe, Gewicht und Lebenserwartung sind Richtwerte. Einzelne Maine Coons können davon abweichen.

Herkunft: Woher kommt die Maine Coon?

Die Maine Coon stammt aus dem US-Bundesstaat Maine. Dort entwickelte sie sich vermutlich aus langhaarigen Hauskatzen, die sich über viele Generationen an das raue Klima der Region anpassten.

Ihr dichtes, wasserabweisendes Fell und der buschige Schwanz boten Schutz vor Kälte.

Um die Herkunft der Rasse ranken sich zahlreiche Geschichten. Auch ihr Name ist mit einer Legende verbunden: Das englische Wort raccoon bedeutet Waschbär. Aufgrund ihres buschigen Schwanzes entstand der Mythos, die Maine Coon sei aus einer Kreuzung zwischen Katze und Waschbär hervorgegangen. Biologisch ist das jedoch nicht möglich.

Heute zählt die Maine Coon zu den beliebtesten Katzenrassen und ist sogar die offizielle Staatskatze von Maine.

Maine Coon Charakter: Freundlich, verspielt und menschenbezogen

Die Maine Coon wird häufig als „sanfter Riese“ bezeichnet. Trotz ihrer beeindruckenden Größe gilt sie als freundlich und ausgeglichen.

Viele Maine Coons suchen die Nähe ihrer Menschen und möchten am Familienleben teilnehmen. Sie beobachten neugierig, was um sie herum passiert, und folgen ihren Bezugspersonen gerne durch die Wohnung.

Typische Charaktereigenschaften sind:

  • Sozial und anhänglich: Viele Maine Coons genießen die Gesellschaft ihrer Menschen.

  • Verspielt: Auch ausgewachsene Tiere haben häufig Freude an gemeinsamen Spielen.

  • Intelligent: Sie lernen schnell und lassen sich oft für kleine Aufgaben begeistern.

  • Neugierig: Die Rasse erkundet gerne ihre Umgebung.

  • Kommunikativ: Manche Maine Coons verständigen sich durch leises Gurren, Trillern oder Miauen.

Natürlich hat jede Katze ihren eigenen Charakter. Nicht jede Maine Coon ist gleichermaßen verschmust oder kontaktfreudig.

Ist die Maine Coon eine Familienkatze?

Die Maine Coon kann gut zu Familien mit Kindern passen. Viele Vertreter der Rasse gelten als geduldig und aufgeschlossen.

Wichtig ist allerdings, dass Kinder lernen, die Körpersprache der Katze zu verstehen und ihre Rückzugsorte zu respektieren.

Auch das Zusammenleben mit anderen Katzen oder Hunden kann funktionieren, wenn die Tiere behutsam aneinander gewöhnt werden.

Maine Coon Größe und Gewicht: Wie groß wird sie?

Die Maine Coon zählt zu den größten Hauskatzenrassen.

Ausgewachsene Kater wiegen häufig zwischen 6 und 10 kg, während weibliche Maine Coons meist etwa 4 bis 7 kg erreichen.

Ihr Körper ist lang, kräftig und muskulös. Besonders auffällig sind:

  • Der lange, buschige Schwanz

  • Die großen Ohren mit Haarbüscheln

  • Die kräftigen Pfoten

  • Der breite Brustkorb

  • Das dichte, halblange Fell

Wann ist eine Maine Coon ausgewachsen?

Maine Coons entwickeln sich häufig langsamer als viele andere Katzenrassen.

Während andere Katzen ihre endgültige Körpergröße meist früher erreichen, können Maine Coons noch bis zu einem Alter von etwa drei bis vier Jahren an Körpermasse und Muskulatur zulegen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sie während dieser gesamten Zeit gleichmäßig wachsen.

Maine Coon Farben und Fellzeichnungen

Maine Coons gibt es in zahlreichen Farben und Mustern.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Schwarz

  • Blau (verdünntes Schwarz)

  • Rot

  • Creme

  • Weiß

  • Silber

  • Schildpatt

  • Tabby-Muster in verschiedenen Varianten

Auch die Fellzeichnung „Smoke“, bei der die Haare eine helle Basis und dunkle Spitzen besitzen, kommt vor.

Warum haben manche Maine Coons zusätzliche Zehen?

Einige Maine Coons besitzen mehr Zehen als üblich. Diese Besonderheit wird als Polydaktylie bezeichnet.

Dadurch können die Pfoten besonders breit wirken und manchmal an kleine Fäustlinge erinnern.

Polydaktylie kommt auch bei anderen Katzen vor, ist aber eng mit der Geschichte der Maine Coon verbunden.

Maine Coon Haltung: Wie viel Beschäftigung braucht sie?

Die Maine Coon ist eine neugierige und häufig aktive Katze, die gerne spielt und ihre Umgebung erkundet.

Besonders bei Wohnungshaltung solltest du ihr ausreichend Möglichkeiten zum Klettern, Beobachten und Spielen bieten.

Geeignete Beschäftigungen sind:

  • Jagdspiele: Spiele mit einer Katzenangel oder anderem geeignetem Spielzeug.

  • Intelligenzspielzeug: Futterpuzzles und Suchspiele fördern die geistige Beschäftigung.

  • Clickertraining: Viele Maine Coons lassen sich für kleine Tricks begeistern.

  • Klettermöglichkeiten: Stabile Kratzbäume und erhöhte Liegeplätze schaffen Abwechslung.

  • Gesicherter Freigang: Ein katzensicherer Garten oder Balkon bietet zusätzliche Sinneseindrücke.

Manche Maine Coons lassen sich auch an ein Geschirr gewöhnen und genießen kurze Ausflüge in einer ruhigen, sicheren Umgebung.

Kann man eine Maine Coon allein halten?

Ob eine Maine Coon alleine leben kann, hängt von ihrem individuellen Sozialverhalten und ihren bisherigen Erfahrungen ab.

Viele Maine Coons sind kontaktfreudig und können von der Gesellschaft einer passenden zweiten Katze profitieren.

Allerdings verträgt sich nicht jede Katze automatisch mit Artgenossen. Alter, Temperament und eine behutsame Zusammenführung spielen eine wichtige Rolle.

Warum mögen manche Maine Coons Wasser?

Viele Maine-Coon-Halter berichten, dass ihre Katzen gerne mit Wasser spielen.

Manche tippen vor dem Trinken mit der Pfote in den Wassernapf, andere beobachten fasziniert einen laufenden Wasserhahn.

Dieses Verhalten ist jedoch nicht bei jeder Maine Coon gleich ausgeprägt.

Wenn deine Katze gerne mit Wasser spielt, kannst du ihr einen Trinkbrunnen oder eine flache Schale mit geeignetem Wasserspielzeug anbieten.

Tipp: Ein breiter, flacher Wassernapf kann angenehmer sein, wenn deine Katze empfindlich darauf reagiert, dass ihre Schnurrhaare den Rand berühren.

Maine Coon Fellpflege: Wie oft muss sie gebürstet werden?

Das halblange Fell der Maine Coon ist vergleichsweise pflegeleicht, benötigt aber regelmäßige Aufmerksamkeit.

Meist solltest du deine Maine Coon mehrmals pro Woche bürsten. Während des Fellwechsels oder bei besonders dichtem Fell kann tägliches Bürsten sinnvoll sein.

Achte besonders auf Stellen, an denen sich leicht Knoten bilden:

  • Hinter den Ohren

  • Unter den Vorderbeinen

  • Am Bauch

  • An den Hinterbeinen

  • Im Bereich des Schwanzansatzes

Verfilzungen können an der Haut ziehen und schmerzhaft werden.

Gewöhne deine Maine Coon deshalb möglichst schon als Kitten mit kurzen, positiven Trainingseinheiten an die Fellpflege.

Sollte man eine Maine Coon im Sommer scheren?

Eine gesunde Maine Coon muss im Sommer normalerweise nicht geschoren werden.

Ihr Fell erfüllt verschiedene Schutzfunktionen. Eine vollständige Schur kann diese beeinträchtigen und sollte nicht allein wegen warmer Temperaturen erfolgen.

Bei starken Verfilzungen oder medizinischen Gründen kann eine fachgerechte Kürzung jedoch notwendig sein.

Maine Coon Krankheiten: Welche Gesundheitsprobleme sind typisch?

Wie andere Rassekatzen kann auch die Maine Coon bestimmte genetische Veranlagungen für Erkrankungen besitzen.

Zu den gesundheitlichen Problemen, die bei dieser Rasse besonders beachtet werden sollten, gehören:

Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

Die hypertrophe Kardiomyopathie ist eine Herzerkrankung, bei der sich der Herzmuskel verdickt.

Dadurch kann die Herzfunktion beeinträchtigt werden. Manche betroffenen Katzen zeigen lange keine erkennbaren Symptome, während andere Atemprobleme oder weitere Komplikationen entwickeln.

Bei Maine Coons ist eine genetische Variante bekannt, die mit HCM in Verbindung steht.

Ein Gentest kann bei der Zuchtplanung hilfreich sein, ersetzt aber keine regelmäßigen Herzultraschalluntersuchungen. Auch Katzen mit negativem Gentest können an HCM erkranken.

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Bei einer Hüftgelenksdysplasie passen Hüftkopf und Hüftpfanne nicht optimal zusammen.

Dadurch können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und langfristig Arthrose entstehen.

Auffälligkeiten zeigen sich beispielsweise durch:

  • Schwierigkeiten beim Springen

  • Steifen Gang

  • Weniger Bewegungsfreude

  • Schmerzreaktionen bei bestimmten Bewegungen

Zahnprobleme

Auch Zahn- und Zahnfleischerkrankungen können bei Maine Coons auftreten.

Dazu gehören beispielsweise Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und Zahnresorptionen.

Eine regelmäßige Kontrolle der Maulgesundheit und möglichst tägliches Zähneputzen mit geeigneten Katzenprodukten können helfen, Zahnerkrankungen frühzeitig zu erkennen und die Zahngesundheit zu unterstützen.

Spinale Muskelatrophie (SMA)

Die spinale Muskelatrophie ist eine erbliche Erkrankung des Nervensystems, die bei Maine Coons vorkommen kann.

Sie beeinträchtigt die Nervenzellen, die für die Steuerung bestimmter Muskeln verantwortlich sind. Betroffene Katzen können Muskelschwäche und Bewegungsauffälligkeiten entwickeln.

Für die bekannte genetische Variante steht ein Gentest zur Verfügung.

Übergewicht

Aufgrund ihrer Größe wird bei Maine Coons manchmal übersehen, wenn sie zu viel Körperfett ansetzen.

Doch auch eine große Katzenrasse sollte nicht automatisch besonders schwer sein.

Achte deshalb nicht nur auf das Gewicht, sondern auch auf die Körperkondition deiner Katze. Die Rippen sollten unter einer dünnen Fettschicht gut tastbar sein.

Du züchtest Maine Coons?

Agria setzt sich für gesunde Katzen und eine verantwortungsvolle Zucht ein. Im Agria Breeders Club heißen wir Züchter willkommen, die sich gemeinsam mit uns für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Tiere engagieren möchten.

Maine Coon Kitten kaufen: Worauf solltest du achten?

Wenn du eine Maine Coon kaufen möchtest, solltest du einen verantwortungsvollen Züchter auswählen.

Achte besonders auf:

  • Gesundheitsuntersuchungen: Frage nach Untersuchungen der Elterntiere auf HCM und HD sowie nach relevanten Gentests.

  • Gute Aufzucht: Die Kitten sollten in einer sauberen, sicheren und abwechslungsreichen Umgebung aufwachsen.

  • Sozialisation: Junge Katzen sollten behutsam an Menschen, Alltagsgeräusche und Pflegeroutinen gewöhnt werden.

  • Transparenz: Ein seriöser Züchter beantwortet Fragen offen und zeigt dir nach Möglichkeit die Mutterkatze.

  • Dokumentation: Lass dir die erforderlichen Unterlagen und Gesundheitsnachweise zeigen.

Besonders hilfreich ist es, wenn das Kitten bereits positive Erfahrungen mit Bürsten, Transportbox und dem Umgang mit Menschen gesammelt hat.

Was kostet eine Maine Coon?

Der Kaufpreis hängt unter anderem von der Zucht, Abstammung und den enthaltenen Leistungen ab.

Neben dem Anschaffungspreis solltest du auch die laufenden Kosten berücksichtigen.

Aufgrund ihrer Größe benötigt die Maine Coon häufig mehr Futter sowie besonders geräumige Katzentoiletten, stabile Kratzbäume und eine ausreichend große Transportbox.

Drei Dinge, die du vor der Anschaffung wissen solltest

1. Die Maine Coon braucht viel Platz für ihre Größe

Nicht unbedingt eine riesige Wohnung, aber ausreichend große und stabile Ausstattung. Kleine Transportboxen oder enge Katzentoiletten sind für ausgewachsene Maine Coons häufig ungeeignet.

2. Fellpflege gehört zum Alltag

Auch wenn das Fell nicht immer stark zum Verfilzen neigt, solltest du regelmäßig Zeit für die Pflege einplanen.

3. Gesellschaft ist vielen Maine Coons wichtig

Viele Vertreter der Rasse sind menschenbezogen und genießen gemeinsame Beschäftigung. Manche freuen sich außerdem über einen passenden Artgenossen.

Was wir an der Maine Coon besonders lieben

Ihr freundliches Wesen: Viele Maine Coons sind aufgeschlossen, anhänglich und begleiten ihre Menschen gerne durch den Alltag.

Ihre verspielte Intelligenz: Ob Clickertraining, Suchspiele oder kleine Tricks – die Rasse begeistert häufig durch ihre Lernfreude.

Ihr beeindruckendes Aussehen: Der kräftige Körper, das dichte Fell und der buschige Schwanz verleihen der Maine Coon ihre unverwechselbare Erscheinung.

Maine Coon frühzeitig absichern

Auch eine gesunde Maine Coon kann unerwartet erkranken oder sich verletzen. Mit der Katzen-Krankenversicherung von Agria kannst du dich vor unerwarteten Tierarztkosten schützen.

Katzenwelpe auf Kratzbaum

Häufige Fragen zur Maine Coon

Wie groß wird eine Maine Coon?

Die Maine Coon gehört zu den größten Hauskatzenrassen. Ausgewachsene Kater können etwa 6 bis 10 kg wiegen, weibliche Tiere häufig 4 bis 7 kg. Größe und Gewicht unterscheiden sich je nach Geschlecht und Körperbau.

Wie alt wird eine Maine Coon?

Maine Coons erreichen häufig ein Alter von etwa 12 bis 15 Jahren. Einige Katzen werden auch älter. Die Lebenserwartung hängt unter anderem von genetischer Veranlagung, Ernährung, Haltung und Gesundheit ab.

Ist die Maine Coon eine Schmusekatze?

Viele Maine Coons sind anhänglich und suchen gerne die Nähe ihrer Menschen. Allerdings möchte nicht jede Katze auf dem Schoß liegen oder ständig gestreichelt werden. Das hängt vom individuellen Charakter ab.

Kann man eine Maine Coon in der Wohnung halten?

Ja, eine Maine Coon kann als Wohnungskatze leben. Wichtig sind ausreichend große Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten, regelmäßige Beschäftigung und eine katzengerechte Umgebung.

Wie stark haart eine Maine Coon?

Die Maine Coon verliert das ganze Jahr über Haare, während des Fellwechsels häufig besonders viele. Regelmäßiges Bürsten hilft dabei, lose Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen.

Ist die Maine Coon für Allergiker geeignet?

Nein, die Maine Coon gilt nicht als hypoallergene Katzenrasse. Auch sie produziert Allergene, die unter anderem über Speichel und Hautschuppen verbreitet werden. Wie stark jemand reagiert, ist individuell unterschiedlich.

Wann ist eine Maine Coon ausgewachsen?

Maine Coons entwickeln sich vergleichsweise langsam. Ihre endgültige körperliche Reife erreichen manche Tiere erst mit etwa drei bis vier Jahren.

Welche Krankheiten sind bei Maine Coons häufig?

Zu den gesundheitlich relevanten Erkrankungen gehören die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM), Hüftgelenksdysplasie (HD) und bestimmte erbliche Muskelerkrankungen wie die spinale Muskelatrophie (SMA). Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Maine Coon daran erkrankt.