Warum fressen Hunde Gras?
Viele Hunde fressen Gras aus Neugier oder weil sie den Geschmack mögen. Doch manchmal ist es ein Zeichen für Unwohlsein – zum Beispiel bei Magenproblemen oder Stress. Auch Langeweile kann dazu führen, dass Hunde verstärkt Gras aufnehmen. Wenn du dir die Frage stellst: „Was fehlt dem Hund, wenn er Gras frisst?“, könnten Magenübersäuerung, Nährstoffmängel oder sogar ein Parasitenbefall eine Rolle spielen. Besonders ein Mangel an Folsäure, Ballaststoffen oder Mineralstoffen wie Magnesium oder Kalium könnte den Hund dazu bringen, instinktiv nach Gras zu suchen. Eine Reizung durch Darmparasiten wie Würmer oder Giardien kann dazu führen, dass dein Hund Gras frisst – möglicherweise, um das Unwohlsein zu lindern. Ebenso kann eine Übersäuerung des Magens dahinterstecken, wenn dein Hund morgens nüchtern Gras frisst und sich anschließend übergibt.
Dennoch fressen viele Hunde regelmäßig Gras, ohne dass sie gesundheitlich beeinträchtigt sind. Manche Vierbeiner knabbern in kleinen Mengen sogar gezielt an jungem Gras, um ihre Verdauung zu unterstützen.
Ist es gefährlich, wenn mein Hund Gras frisst?
Gelegentliches Grasen ist in der Regel unbedenklich – vor allem, wenn dein Hund sonst fit und munter wirkt. Kritisch wird es erst dann, wenn dein Hund viel Gras frisst, dabei würgt oder andere Beschwerden zeigt. Auch verschluckte lange Grashalme können zu Verdauungsproblemen oder gar einer Darmverstopfung führen. In besonders ungünstigen Fällen kann sogar ein Fremdkörper im Darm entstehen oder ein Darmverschluss drohen. Achte darauf, dass dein Hund nicht unbeaufsichtigt große Mengen Gras frisst – und schon gar nicht an mit Pestiziden behandelten Flächen! Wenn dein Hund häufig Gras frisst und außerdem Appetitlosigkeit und/oder Erbrechen oder abnormalen Kot aufweist, sollte er von einem Tierarzt untersucht werden.
Was tun, wenn dein Hund Gras frisst?
Hier sind einige Tipps für dich:
- Biete deinem Hund ausreichend Beschäftigung und Bewegung
- Achte auf hochwertiges, gut verträgliches Hundefutter
- Halte frisches Wasser bereit – manchmal stillt Grasfressen auch Durst
- Beobachte, ob bestimmte Situationen (z. B. Stress) das Verhalten auslösen
- Prüfe, ob dein Hund ausreichend mit Nährstoffen und Ballaststoffen versorgt ist
- Informiere dich bei Unsicherheiten bei deinem Tierarzt
Wenn dein Hund beispielsweise auffällig oft Gras frisst und sich danach übergibt oder der Kot verändert ist, solltest du aufmerksam werden. Gras kann helfen, Reizungen im Magen auszugleichen, aber ständiges Grasfressen ist kein Ersatz für eine ausgewogene Fütterung.
Gesundheitsvorsorge mit Agria – gut abgesichert, wenn dein Hund Gras frisst und erbricht
Grasfressen kann harmlos sein – muss es aber nicht. Umso wichtiger ist es, bei häufigem Erbrechen oder Verdauungsbeschwerden schnell reagieren zu können. Mit der Agria Hundekrankenversicherung sicherst du dich für solche Fälle optimal ab. Agria übernimmt z. B. die Kosten für Untersuchungen, Behandlungen und Medikamente – ohne Begrenzung auf die GOT (Gebührenordnung für Tierärzte).
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