Eine leichte Scheinträchtigkeit muss nicht immer behandelt werden. Eine tierärztliche Untersuchung ist jedoch sinnvoll, wenn deine Hündin stark unter den Beschwerden leidet oder die Symptome ungewöhnlich ausgeprägt sind.
Lass deine Hündin insbesondere untersuchen, wenn:
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sie kaum noch frisst oder sehr abgeschlagen wirkt,
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das Gesäuge stark geschwollen, gerötet, heiß oder schmerzhaft ist,
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sie auffälligen Ausfluss aus der Vulva hat,
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sie deutlich mehr trinkt als gewöhnlich,
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sie erbricht oder Fieber entwickelt.
Wichtig: Hinter solchen Symptomen kann auch eine Gebärmutterentzündung (Pyometra) stecken. Diese kann nach der Läufigkeit auftreten und ist ein tiermedizinischer Notfall. Bei entsprechenden Warnzeichen solltest du sofort eine Tierarztpraxis oder Tierklinik aufsuchen.
Wie wird eine Scheinträchtigkeit behandelt?
Bei leichten Beschwerden reicht es häufig aus, die Hündin zu beobachten und im Alltag zu unterstützen.
Bei einer stark ausgeprägten Scheinträchtigkeit kann die Tierärztin oder der Tierarzt eine medikamentöse Behandlung empfehlen. Häufig wird dafür der Wirkstoff Cabergolin eingesetzt. Er hemmt die Wirkung des Hormons Prolaktin und kann dadurch die Milchproduktion sowie weitere Symptome reduzieren.
Ob eine Behandlung notwendig und geeignet ist, entscheidet die Tierärztin oder der Tierarzt nach einer Untersuchung. Eine tatsächliche Trächtigkeit sollte bei entsprechendem Verdacht zuvor ausgeschlossen werden.