Fliegen mit dem Hund
Bei Reisen ins Ausland ist das Flugzeug oft nicht zu umgehen. Ein stressvoller Gedanke für viele Hundebesitzer. Doch auch hier gilt: Übung macht den Meister. Es ist normalerweise nicht so kompliziert, den Hund im Flugzeug mitzunehmen, wenn man sich vorher sorgfältig informiert. Verschiedene Fluggesellschaften haben unterschiedliche Regeln für das Fliegen mit dem Hund. Genauso zu beachten ist, dass es zwischen den Ländern unterschiedliche Regeln für die Einreise mit Hund gibt.
Es ist oft möglich, einen kleinen Hund in einem Käfig in der Kabine zu transportieren. Größere Hunde müssen im Laderaum in einem für den Transport zugelassenen Käfig transportiert werden.
Der Kurzurlaub - Lange Autofahrten mit dem Hund
So wie Menschen bei langer Autofahrt schlecht werden kann, können auch Hunde an Reisekrankheit leiden. Das Gehirn kann den Bewegungen des Autos schlecht folgen, was zu Übelkeit und Erbrechen führen kann. Besonders häufig leiden Welpen an der Reisekrankheit. Du kannst deinem Hund helfen, indem du ihm kurz vor der Fahrt kein Futter gibst. Auch kann der Tierarzt Reisemedizin für den Hund oder sogar Beruhigungsmittel verschreiben, wenn dein Hund beim Autofahren besonders unruhig oder ängstlich wird. In der Apotheke sind auch einige nicht verschreibungspflichtige Medikamente erhältlich. Denke daran, deinem Hund genug Wasser zu geben und ihn in regelmäßigen Abständen ruhen zu lassen.
Gerade bei längeren Autofahrten ist es wichtig, dass du den Hund in einer Hundebox transportierst, sodass er im Auto nicht hin und herrutscht. Das hilft ihm nicht nur dabei, mehr Stabilität zu finden, sondern schützt ihn auch im Falle eines Unfalls.
Infektionsrisiko
Beachte, dass ein Aufenthalt im Ausland ein höheres Infektionsrisiko für den Hund bedeuten kann. Viele ansteckende Hundekrankheiten und Parasiten wie Zwergbandwürmer und Herzwürmer sind im Ausland verbreitet, beispielsweise in Südeuropa. Es wird daher empfohlen, dass Hunde, die im Ausland gewesen sind, routinemäßig entwurmt werden. Denke daran, Zeckenschutzmittel zu verwenden und zu vermeiden, dass der Hund mit streunenden Hunden in Kontakt kommt. In einigen Regionen, insbesondere in Südeuropa, besteht außerdem ein Risiko für Leishmaniose, eine durch Sandmücken übertragene Infektionskrankheit beim Hund.
Unbesorgt in den Urlaub
Unabhängig davon, ob der Hund im Urlaub mitgenommen wird oder zu Hause bleibt, sind viele Hundebesitzer besorgt. Bis zu 40 Prozent der Hundebesitzer haben Angst davor, dass ihr Hund krank wird, wenn sie nicht da sind. Mit einer passenden Hundekrankenversicherung lässt es sich entspannt in den Urlaub fahren. Um sicher zu sein, dass dein Hund gesundheitlich auch bestens im Ausland versorgt ist, kann es in vielen Fällen außerdem sinnvoll sein, zudem eine Reisekrankenversicherung für deinen Hund abzuschließen.